Straßenfotografie – was ist das eigentlich? Ganz allgemein ist damit eine Spielart der Fotografie gemeint, die Momente einfängt – auf der Straße, in Parks oder auf Märkten. Dabei können einzelne Personen oder Passantengruppen, aber auch Gebäude, Geschäfte oder Cafés im Fokus stehen, oftmals als Momentaufnahme, aber ebenso als Bildergeschichte. Der entscheidende Faktor ist, dass die fotografierten Menschen nicht realisieren, dass sie fotografiert werden und sich deshalb natürlich und ungezwungen verhalten. Dabei versucht der Fotograf in alltäglichen Situationen positive wie negative Emotionen von Menschen festzuhalten und herauszustellen. Straßenfotografien sind in erster Linie schwarzweiß. Das macht die Bilder authentisch und der Betrachter kann leichter eine emotionale Verbindung zu den Motiven aufbauen. Soviel zur Theorie. Damit ihr euch selbst an der Straßenfotografie versuchen könnt, haben wir ein paar simple, aber wichtige Tipps zusammengestellt:

Straßen-Fotografie_Tricks

Auf Situationen einlassen: Wenn ihr nun mit eurer Kamera im Anschlag auf der Straße auf der Suche nach einem interessanten Motiv seid, solltet ihr euch auf die Stimmung der Umgebung und die jeweiligen Situationen einlassen. Beim genaueren Betrachten entdeckt man Details, die man ohne bewusstes Hinsehen nie entdeckt hätte– lasst den Moment auf euch wirken. Nehmt euch also genug Zeit für eure Foto-Tour.

Straßenfotografie_Tipps Ein Thema verfolgen: Die Straße bietet euch unzählige Motive – alte oder junge Menschen, Frisuren, Füße, Hunde, Autos, Geschäfte und so weiter. Um sich bei einer solchen Vielfalt nicht zu verzetteln, solltet ihr euch im Vorhinein überlegen, welche Motive ihr einfangen wollt – andernfalls kann es leicht passieren, dass ihr den Wald vor lauter Bäumen nicht seht.

Nähe zum Motiv: „Wenn Ihre Fotos nicht gut genug sind, dann waren Sie nicht nahe genug dran“: Dieses Zitat von Robert Capa trifft den Nagel auf den Kopf, denn gerade in der Straßenfotografie spielt die Nähe zum Motiv eine entscheidende Rolle: Durch die eingefangenen Details werden eure Bilder überzeugend und dynamisch, sodass der Betrachter das Gefühl hat hautnah dabei zu sein.

Streetfotografie_eingefanger Moment Um Erlaubnis fragen: Da es bei der Straßenfotografie oftmals darum geht, einen besonderen Moment festzuhalten, gerät man schnell in einen Konflikt: Fragt man vorher nach, ob man die Person fotografieren darf, riskiert man deren Unbefangenheit. Drückt man erst auf den Auslöser und wird dabei beobachtet, kann es schnell zu einer Konfliktsituation kommen. Zu guter Letzt ein guter Rat: Auf der sicheren Seite seid ihr, wenn ihr davor um Erlaubnis fragt. Sehr hilfreich ist hier die App „Easyrelease“ – sie hält die Genehmigung in digitaler Form fest.

Schnappt euch, mit unseren Tipps im Gepäck eure Kamera, geht auf die Straße und fotografiert einfach mal drauf los. Mit der Zeit werdet ihr bestimmte Vorlieben für Motive entdecken und lernen, worauf ihr achten müsst.

Eure Eindrücke als Collage

Um die festgehaltenen Momente und Atmosphäre eines bestimmten Orts zum Ausdruck zu bringen, eignen sich Fotocollagen besonders gut die unterschiedlichen Facetten und Blickwinkel ein und derselben Szenerie darzustellen. Dabei sollte man sich zunächst ein Leitmotiv überlegen, welches die vielen Bilder verbinden soll – womöglich hat sich auch ein bestimmtes Thema während eurer Foto-Tour herauskristallisiert. Nun gilt es die passenden Fotos für die Collage auszuwählen und zu entscheiden wie viele Fotos ihr verwenden möchtet, denn die Anzahl der Fotos bestimmt letztendlich die gewünschte Größe der Collage. Bei der Auswahl der Fotos solltet ihr nach Qualität und Leitthema selektieren. Stellt euch die Atmosphäre der Orte vor, die ihr fotografiert habt und entscheidet dann welche Fotos den eingefangenen Moment am besten widerspiegeln. Wählt auch ein paar Reservefotos aus, damit ihr bei der anschließenden Anordnung der Bilder noch genügend Spielraum zum Experimentieren habt. Wenn ihr die Fotos entsprechend angeordnet habt, prüft zum Schluss nochmal ob die gewünschte Atmosphäre und Stimmung transportiert wird.

Bei Snapfish könnt ihr eure Bilder ganz leicht zu einer individuellen Fotocollage zusammenstellen. Wählt aus vielen verschiedenen Hintergründen, Formatvorlagen und haltet eure Erlebnisse als hochwertiges Fotoposter oder als stilvollen Leinwanddrucken fest. Schon habt ihr eine individuelle Wanddekoration – inklusive einer spannenden Geschichte.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Experimentieren mit interessanten Straßen-Motiven!

Die Weite und Erhabenheit eines Landstrichs gibt ein tolles Motiv ab, sodass dabei ohne spezielle Ausrüstung ein schönes Foto herauskommt. Hier geht es um den Blick auf das große Ganze, Details treten eher in den Hintergrund. Aber gerade im Kleinen wartet eine spannende Welt auf den Fotografen, die es zu entdecken gilt. Eine Welt, die normalerweise leicht übersehen wird. Mit diesem Universum der Details beschäftigt sich die Makrofotografie. Darin werden Objekte bis zu einem Abbildungsmaßstab von circa 1:1 fotografisch eingefangen. Wir von Snapfish haben für euch einige Tipps und Tricks zusammengestellt – ohne verwirrende technische Details –, um euch auf eurer Reise durch diesen faszinierenden Bereich der Fotografie zu begleiten:

Makrofotografie 4

Geht auf Entdeckungsreise: Das Tolle an der Makrofotografie ist, dass die Anzahl spannender Motive nahezu unerschöpflich ist: Ob Nahaufnahmen einer wunderschönen Blüte, von Kleinstlebewesen wie Insekten oder der Stoffstruktur eurer Lieblingsjeans – schaut euch einfach in eurer Umgebung um und sucht nach interessanten Oberflächen oder Strukturen. Ihr werdet merken, dass überall fotografische Schätze auf euch warten.

Von der Makro-Einstellung Gebrauch machen: Eine Kompaktkamera verfügt meistens über eine Makro-Einstellung. Ihr erkennt sie an einem Blumensymbol im Menü oder dem Wählrad eurer Kamera. Wenn ihr sogar eine Spiegelreflexkamera besitzt, ist schon ein Standardobjektiv ausreichend, um tolle Nahaufnahmen zu machen.

Makrofotografie 2

Legt den Fokus auf das Hauptmotiv: Makro-Aufnahmen konzentrieren sich auf das Wesentliche. Das gelingt euch, indem ihr die Perspektive so wählt, dass euer Hauptmotiv sich deutlich vor dem Hintergrund abzeichnet. Die Froschperspektive bietet sich hier besonders an, um auf Augenhöhe mit dem Motiv heranzuzoomen. Das kann schon einmal bedeuten, dass ihr euch auf den Boden legen müsst. Verwendet ihr zusätzlich noch eine offene Blende, hebt sich euer Motiv im Gegensatz zum unscharfen Hintergrund wesentlich besser ab und das Detail kommt so zur vollen Geltung.

Makrofotografie 1

Das richtige Licht zu eurem Motiv: Wie so oft bietet sich gerade das Sonnenlicht mit seiner natürlichen und harmonischen Wirkung als Lichtquelle an. Allerdings geht es bei der Makrofotografie um das Einfangen von Details. Das gelingt am besten, wenn „weiche“ Lichtverhältnisse herrschen, d.h. früh am Morgen und in der Zeit kurz vor Sonnenuntergang. Die Mittagszeit ist nicht so günstig, da die dort produzierten „harten“ Schatten von detailreichen Fotomotiven ablenken können.

Mehr Schärfentiefe? Die Lösung heißt Abblenden: Makrofotografien konzentrieren sich nur auf einen kleinen Entfernungsbereich, der scharf dargestellt werden soll. Indem ihr die Einstellung der Blende eurer Kamera verändert, könnt ihr diesen Bereich entweder vergrößern oder verkleinern. Entsprechend erzielt ein hoher Blendenwert (über 8) einen größeren Schärfebereich, ein kleiner (unter 5,6) einen geringeren.

Werkzeuge, die euer Motiv zusätzlich aufwerten: Manchmal stören Staub oder Fasern, die an eurem Motiv hängen. Mit einem Pinsel könnt ihr sie mühelos entfernen – im Schreibwarenhandel um die Ecke findet ihr auch solche mit schmalen Spitzen. Sie eignen sich nicht nur zum Entfernen lästiger Partikel, sondern auch zum Hinzufügen von beispielsweise Wassertropfen, etwa als „Morgentau“ auf der Blüte der Wohnzimmerpflanze.

Makrofotografie 3

Ihr seid von eurer Foto-Safari zurück, habt tolle Nahaufnahmen als Trophäen im Gepäck und sucht nun eine Möglichkeit die Pracht eures Bildmotivs gebührend in Szene zu setzen? Mit einem Foto oder Poster auf Acrylglas von Snapfish gelingt euch das problemlos. Damit verleiht ihr eurer Aufnahme von der Blüte aus eurem Garten die Farbtiefe und -intensität, die Makroaufnahmen so eindrucksvoll machen.

Wir wünschen euch viel Spaß bei eurer fotografischen Entdeckungsreise durch die Welt der Details!